Archiv der Kategorie: Auch gelesen…

„Bird Box – Schließe deine Augen“

Bird BoxSchliesse deine Augen von Josh Malerman

„Bird Box – Schließe deine Augen“ ist mir bereits im vergangenen Jahr auf der Buchmesse in die Finger gefallen, doch erst jetzt kam ich zum lesen. Dafür war ich nach zwei Tagen auch schon fertig, denn es war so spannend, dass ich es kaum weglegen konnte:

In einer offensichtlich postapokalyptischen Welt bricht Malorie mit ihren beiden Kindern auf, um ein besseres Leben zu finden. Warum es dabei lebensnotwendig ist, dass sie alle drei ihre Augen verbinden, kommt erst im Laufe des Romans heraus: Etwas lauewrt außerhalb des Hauses – etwas, das durch seinen bloßen Anblick den Tod bringt. In Rückblenden erzählt Josh Malerman, wie Malorie  – wie die ganze Menschheit – in diese Situation gekommen ist. Dabei webt er eine dichte Atmosphäre des Horrors, die besonders Fans von „The Walking Dead“ und ähnlichen Formaten gefallen dürfte. Ähnlich wie in dieser Fernsehserie ist es auch nicht das „Monster“ außerhalb des Hauses, das für das Grauen beim Leser sorgt – es ist die Entwicklung der Charaktere und insbesondere Malories…

Klare Leseempfehlung für all diejenigen, die dieses Genre mögen!

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Das Haus der Hüterin

„Das Haus der Hüterin“ ist eine E-Book-Serie, die ich ziemlich gelungen finde. Die Idee: Die Waise Rylee erbt ein Haus, das wohl einst ein Hotel war. Was für ein Hotel, das findet sie allerdings erst heraus, als sie einzieht: Es handelt sich um ein Schutzhaus für übernatürliche Wesen, und sie ist die Hüterin. Wer dieses Haus betritt, muss Frieden wahren, und so finden sich dort Werwölfe, Vampire und Außerirdische ein. Während Rylee versucht, mit der Situation klar zu kommen, kommt sie auch dem Geheimnis auf die Spur, warum ihre Eltern so früh starben… Die einzelnen Folgen sind nicht lang und lesen sich wie geschnitten Brot. Klare Leseempfehlung von mir!

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Spannende 40 Stunden

40 Stunden von Kathrin Lange

40 Stunden von Kathrin Lange

Faris Iskander ist in Berlin Ermittler einer Sondereinheit, nach einer schweren Verletzung jedoch eigentlich beurlaubt. Dann jedoch holt ihn gerade der Fall, der für seine Verletzung sorgte, wieder ein: Ein Unbekannter ruft ihn an und jagt vor seinen Augen eine U-Bahn in die Luft – und er verspricht noch mehr Bomben, wenn Faris nicht tut, was er sagt. So kehrt Faris zu seinem Team zurück, denn er hat nur 40 Stunden Zeit, um einen Mann zu finden, den der unbekannte Attentäter an ein Kreuz genagelt hat – hört dessen Herz auf zu schlagen, geht während des Höhepunktes des ökumenischen Kirchentages die Bombe mitten in einem vollbesetzten Stadion hoch…
Ich habe das Buch gar nicht schnell genug lesen können, Kathrin Lange (die ich von einem Seminar als Referentin kenne) hält die Spannung wirklich sehr hoch. Teil zwei ist schon bestellt.

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Eine Liebesgeschichte auf der Comic Con

Graham ist ein Geek. Zum Glück ist das heutzutage nicht mehr so uncool wie früher, und eigentlich wäre er mit seinem Leben ganz zufrieden – wenn er nicht vor einigen Monaten herausgefunden hätte, dass er in seine beste Freundin Roxy verliebt ist. Die ist ein ebensolcher Geek wie er und lebt gleich nebenan, und zudem haben die beiden zusammen eine Comic-Serie erfunden, für die Roxy zeichnet und Graham textet. Graham ist fest entschlossen, Roxy auf der Comic Con in New York endlich seine Liebe zu gestehen. Dafür schmiedet er eifrig Pläne: Vielleicht wäre das Panel ihres Lieblingsautors Robert Zinc die ideale Gelegenheit dafür, oder die als Überraschung gedachte Vorführung ihres Lieblingsfilms „Pretty in Pink“. Doch leider scheitern alle Pläne von Graham an widrigen Umständen: Das fängt schon damit an, dass sie für Zinc keine Karten mehr bekommen. Dann meldet Roxys Freundin sie auch noch spontan zum Speeddating an, und plötzlich taucht der gutaussehende Engländer Devin auf der Bildfläche auf und heftet sich an Roxys Fersen – was Grahams Pläne in mehr als einer Hinsicht durchkreuzt…Bild 51YyLlwMjgL
Der Leser leidet unwillkürlich mit Graham mit, wenn sich einer seiner Pläne nach dem anderen in Luft auflöst – und er beginnt, den eigentlich ganz sympathischen Devin genau so inbrünstig als „das Gurkensandwich“ zu hassen, wie Graham es tut. Der Autorin Sarvenaz Tash gelingt es sehr gut, die Atmosphäre der New Yorker Comic Con einzufangen, mit allem Fan-Wahnsinn und liebevollen kleinen Details. Viele Anspielungen auf Kult-Fernsehserien, Bücher und Comics machen das Buch natürlich besonders für diejenigen interessant, die selbst ein bisschen „geekig“ sind. Die Lieblingsserie von Graham und Roxy, „Die Chroniken von Althena“, ist aber ebenso fiktiv wie der Autor Robert Zinc. Eine kurzweilige und unterhaltsame Lektüre, bei der lediglich der deutsche Titel etwas verunglückt wirkt – schließlich erscheint „The Geek’s Guide to Unrequited Love“ viel passender für Grahams Situation.

 

„Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“ von Sarvenaz Tash ist bei Maggelan erschienen.

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