Altes und Neues Testament entdecken

 

Ein ungewöhnliches Wimmelbuch von Antonie Schneider und Melanie Brockamp erzählt vom Anfang der Welt bis zum Osterwunder. In einem großen Wimmelbuch finden kleine Entdecker Erzählungen aus der Bibel. Dabei sind immer mehrere biblische Geschichten auf einer detailliert gestalteten Seite zu sehen: auf der ersten Seite zum Beispiel die Schöpfung, die Arche Noah und der Turmbau zu Babel. Die rechte Seite ist dabei aufklappbar, dort finden sich die jeweiligen Geschichten in einer kurzen Erzählung. Weitere bunte Seiten, auf denen es viel zu entdecken gibt, schildern die Geschichten von Josef, von Mose, von  David, Daniel und Jona und, auf zwei Seiten, die Geschichte von Jesus.

 

Für kleine Christen gibt es in dem großformatigen Pappbilderbuch jede Menge zu entdecken, und es ist etwas anderes als eine „gewöhnliche“ Kinderbibel. Spielerisch können die Kinder hier die Bibel erkunden und anhand der leicht verständlichen Texte die Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament kennen lernen. Es bleibt genug Raum für Nachfragen und zum Immer-Wieder-Neu-Entdecken.

 

„Mein großes Bibel-Wimmelbuch“ von Antonie Schneider und Melanie Brockamp ist bei Coppenrath erschienen.

 

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Körpertausch im Zoo

Der Bär im Zoo frisst und schläft. Sonst macht er nichts. Kann er ja auch nicht, denn er sitzt in seinem Käfig fest. Die Krähe hingegen frisst, was übrig bleibt, und geht wohin sie will. Doch was nutzt die Freiheit, wenn man immer betteln muss? Beide sind unzufrieden mit ihrem Leben. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – freunden sich die beiden an.

Krähe und Bär – das sind ungleiche Gesellen, und am Anfang gibt es viel Streit. Doch heimlich freut sich der Bär darauf, dass die Krähe wiederkommt. Und das tut sie, Tag für Tag. Und sie bringt Dinge mit –Farbe für ein Fenster, oder eine Bürste für das Bärenfell. Sie hat viele Einfälle, um traurige Bären aufzuheitern. Und eines Tages bringt sie magische Medizin von der Schlange mit, mit der man die Körper tauschen kann. Und damit fängt das Abenteuer erst an.

Martin Baltscheit schreibt zauberhafte Theaterstücke für Kinder und ebenso zauberhafte Kinderbücher. „Krähe und Bär“ ist wieder einmal ein Beispiel dafür. Die Geschichte bringt zum Lachen und berührt, fasziniert kleine Leser und große Mitleser. Und sie bringt zum Nachdenken: Was ist mehr wert: Freiheit oder Sicherheit? Am meisten zählt am Ende doch die ungewöhnliche Liebe zwischen einen Krähe und einem Bären.

 

„Krähe und Bär“ von Martin Baltscheit ist bei Dressler erschienen.

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Mathe mit kleinen Monstern

Mathe-Unterricht ist nicht jedermanns Sache. Da ist das Wisch-und-weg-Buch „Das kleine Einmaleins“ aus dem Usborne Verlag eine echte Hilfe für kleine Mathe-Muffel. Mit Hilfe von lustigen, bunten Monstern werden Zweier- und Zehnerreihen des kleinen Einmaleins’ geübt, und das auf spielerische Weise: Wie viele Pizzen verspeist das Mampfer-Monster, wie viele Luftballons hat Knolle und wie viele Blätter finden sich an den Blumen in Schlüpfers Garten? Alle Ergebnisse können mit dem mitgelieferten Stift eingetragen und zum Immer-wieder-Üben wieder weggewischt werden.

So macht Mathe Spaß: Die lustigen Monster, gezeichnet von Kimberley Scott, machen das Mal-Nehmen zum fröhlichen Zeitvertreib. Und dass die Ergebnisse hingescrhieben und wieder weggewischt werden können, macht besonders viel Spaß. Ideal für zahlenwütige Zweitklässler oder solche, denen der Mathe-Unterricht noch mehr Spaß machen könnte.

„Mein Wisch-und-weg-Buch: Das kleine Einmaleins“ ist im Usborne-Verlag erschienen.

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Das Selfie

„It’s hard, it’s hard, it’s hard out here for a bitch it’s hard…“ Das Klacken von Jolinas Absätzen hallte auf der menschenleeren Straße. Sie wurde nicht langsamer, während der schrille Klingelton des Handys erklang.

Jolina seufzte genervt und angelte das iPhone aus ihrer Umhängetasche. Das Display leuchtete sanft im Dunkel der Nacht, wie ein Glühwürmchen, dachte Jolina. Nur dass es im Oktober wohl kaum noch Glühwürmchen gab. Die waren bei dieser Kälte garantiert schon ab Richtung Süden oder was auch immer solches Krabbelzeug im Winter treiben mochte.

Cheyenne stand in großen Buchstaben auf dem Display. Jolina verdrehte die Augen. Sie spuckte ihren ausgelutschten Kaugummi auf das Pflaster, lehnte sich gegen die Friedhofsmauer und nahm ab.

„Was gibt’s, Zicke?“, fragte sie und betrachtete ihre Fingernägel. Es war bald an der Zeit für eine Maniküre. „Ja, ich bin fast da. Wenn Du nicht nerven würdest, hätte ich die Sache längst erledigt.“ Sie warf die blonden Locken zurück und lachte verächtlich. „Ach komm, was ist schon dabei? In zehn Minuten bin ich zurück auf der Party.“ Sie lächelte boshaft. „Und dann wird Yannic seinen Wetteinsatz einlösen müssen, keine Frage.“

Sie klemmte das Handy zwischen Ohr und Schulter, fummelte einen neuen Kaugummi aus der Hosentasche. Ätzend die Dinger. Aber sie hatte ihrem Dad versprochen, mit dem Rauchen aufzuhören. Er hatte sie mit einem Mini Cooper zum 18. Geburtstag gelockt. So lange musste sie durchhalten.

„Ja klar, ich melde mich“, sagte sie und schob einen Streifen Kaugummi zwischen die Zähne. „Ciao!“ Sie tippte auf das Display, beendete so das Gespräch. „Dummbratze“, sagte sie. Sie ließ das Iphone zurück in die Tasche fallen.

Jolina stieß sich von der Mauer ab und ging zügig die letzten Meter bis zur Friedhofspforte. Eine selten dämliche Wette war das. Dachte Yannic wirklich, dass er sie mit so etwas einschüchtern konnte? Für so dumm hätte sie ihn nicht gehalten. Aber Yannic war süß, ein echtes Brett. Wenn er so eine Aktion brauchte, um auf sie abzufahren, bitte.

Jolina stieß das Friedhofstor auf. Es öffnete sich quietschend. Dunkel lag das parkähnliche,von Bäumen bestandene Gelände vor ihr. Ein kalter Hauch wehte ihr entgegen. Der Ruf eines Käuzchens erklang in einem der Bäume. Jolina verzog verächtlich die Lippen. „Was, echt jetzt? Noch mehr billiger Horrorfilm geht nicht, oder?“

Mit einem energischen Ruck schloss Jolina das Tor und machte sich auf den Weg. Der Kies knirschte unter ihren High Heels. Hoffentlich lohnte sich diese alberne Aktion wenigstens. Die Party war gut gewesen. Die Musik war angesagt, die Cocktails waren gratis und die Jungs heiß. Keiner war so heiß wie Yannic, ohne Frage. Leider wusste er das auch. Und er wusste, dass sie es wusste. Zu seinem Unglück wusste Jolina außerdem, dass er tierisch auf sie abfuhr. Sein dämlicher Kumpel hatte es Cheyenne gesagt, und ihre Freundin hatte es natürlich sofort weitererzählt.

Jolina blieb mit dem Absatz hängen, kam ins Stolpern und legte sich beinahe hin. Sie fluchte, hob den verlorenen Schuh auf und unterzog ihn sofort einer genauen Kontrolle. Zum Glück war der Absatz in Ordnung. Wenn ihre neuen Manolos unter dieser Schnapsidee zu leiden hatten, würde Yannic dafür büßen.

Die Hand auf einen der Grabsteine abgestützt, zog Jolina den Schuh wieder an. Eine leichte Bewegung an ihrem kleinen Finger ließ sie hinschauen. Neben ihrer Hand saß eine Maus auf dem Marmor und starrte sie an.

Jolina quietschte, holte aus und fegte die Maus mit dem Handrücken von dem Grabstein. Das Tier prallte gegen einen nahen Baum und fiel reglos ins hohe Gras. Jolina schnaufte tief. Sie holte mit spitzen Fingern ein Feuchtigkeitstuch aus ihrer Tasche und wischte sich angeekelt die Hand ab. „Also echt, das ist doch nicht wahr!“ Oh ja, Yannic würde bezahlen. Essen, Kino, Popcorn. Das war das Mindeste.

„It’s hard, it’s hard, it’s hard out here for a bitch, it’s hard…“

Jolina zuckte zusammen. Schon wieder das Handy. Sie holte das iPhone heraus und nahm das Gespräch an, ohne auf das Display zu schauen. „Cheyenne, du Hohlbirne, ich hab doch gesagt, ich melde mich, wenn…“

Sie verstummte. Ihre Nasenflügel bebten leicht. „Oh, Paps, sorry. Ich dachte, es wäre Cheyenne…“ Sie ließ das Feuchttuch achtlos zu Boden fallen. „Natürlich bin ich mit Cheyenne unterwegs. Sie ist nur… gerade mit ein paar Kumpels zur Tanke gefahren. Sie kommt bestimmt gleich wieder.“

Jolina sah sich unbehaglich um. „Ich bin im Garten. Frische Luft schnappen. Nein, Paps, ich hab’s dir doch versprochen, ich rauche nicht mehr.“

Es folgte eine minutenlange Rede ihres Vaters, die sie nur zu gut kannte. Jolina schaltete ihre Ohren auf Durchzug und beschränkte sich darauf, gelegentlich „Hm“ und „Klar“ zu murmeln. Sie sah sich um. Auf dem Grabstein, auf dem die Maus gesessen hatte, stand in goldenen Buchstaben Helene – Was wir lieben, ist geblieben, bleibt in Ewigkeit.

Was für ein Kitsch, dachte Jolina. Ein einzelnes Wort, eine Frage ihres Vaters, drang zu ihr durch. „Aber sicher war ich auf dem Friedhof. Ich hab doch versprochen, nach Mamas Grab zu sehen.“ Das war nicht gelogen, dachte Jolina. Immerhin war sie hier. Wenn auch aus anderen Gründen.

„Paps, ich muss jetzt Schluss machen. Ja klar, spätestens um eins. Tschüß!“

Jolina sah auf das Dispay. Sie erschrak. Sie hatte schon viel zu lange gebraucht. Yannic würde noch denken, dass sie Schiss bekommen hatte. Sie musste sich beeilen und endlich das verdammte Foto machen.

Ein Friedhofs-Selfie – wer war nur auf diese idiotische Idee gekommen? Yannic garantiert nicht, dazu war er nicht clever genug. Bestimmt hatte er die Idee aus Facebook oder von Youtube.

Kurz gerieten Jolinas Schritte ins Stocken. Hatte Yannic sie vielleicht gar nicht zu der Mutprobe aufgefordert, weil er sie scharf fand, sondern weil sie zufällig eine tote Mutter auf dem Friedhof hatte?

Das Käuzchen stieß erneut seinen klagenden Schrei aus. „Halts Maul!“, sagte Jolina. Entschlossen ging sie weiter. Nein, das würde er nicht wagen. Niemand würde es wagen, so mit Jolina umzuspringen. Sie war schließlich nicht irgendwer.

Das Grab ihrer Mutter lag direkt hinter der Trauerhalle. Als sich Jolina näherte, wurde sie unwillkürlich wieder langsamer. Seit der Beerdigung vor einem halben Jahr war sie nicht hier gewesen. Damals war das Grab nur ein brauner Hügel, über und über mit Blumen und Kränzen bedeckt. Ihre Mutter war beliebt gewesen. Ein guter Mensch, sagte ihr Vater.

Jetzt leuchtete ein heller Gedenkstein am oberen Ende des Grabes im Mondlicht. Er war vor einigen Tagen erst gesetzt worden. Deswegen hatte ihr Vater sie aufgefordert, herzukommen. Hinter dem Grab stand auf einem Podest ein steinerner Engel. Er starrte Jolina anklagend aus pupillenlosen Augen entgegen.

Die letzten Meter bis zum Grab musste sie sich zwingen, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Die Schrift auf dem Grabstein ihrer Mutter war nicht golden, sondern in schlichten schwarzen Buchstaben gehalten. In Erinnerung an Ellen – geliebte Ehefrau und Mutter. Daneben ein ovales Bild in einem Rahmen. Es zeigte eine hübsche, dunkelhaarige Frau mit einem sanften Lächeln. Jolina hatte ihrer Mutter nie sehr ähnlich gesehen. Sie kam mehr nach ihrem Vater.

Die Schrift und das Bild waren auf der linken Seite aufgebracht. Die rechte Seite war freigelassen worden. Eines Tages sollten dort Paps‘ Lebensdaten stehen. Es war ein Doppelgrab.

„It’s hard, it’s hard, it’s hard out here for a bitch it’s hard…“ Jolina zuckte zusammen und hätte beinahe das vibrierende iPhone fallen gelassen. Sie riss es an ihr Ohr und fauchte: „Was?“

Sie drehte sich um, um das Bild ihrer Mutter während des Gesprächs nicht vor Augen zu haben. Ihre Stimme wurde sanfter,  gurrend. „Yannic, Baby, ich bin total adrenalisiert. Ich war gerade dabei, das Selfie zu posten. Also behalt mein Facebook-Profil schön im Blick, klar?“ Sie lachte gekünstelt. „Ich weiß nicht, was ihr wollt, es ist eine total coole Location. Die nächste Party schmeißen wir hier.“

Ohne sich zu verabschieden legte Jolina auf. Sie steckte das Handy kurz weg, um in ihrem Kosmetikspiegel Make-up und Frisur zu überprüfen. Wenn sie diesen Mist schon postete, dann wollte sie auch ein Burner sein. Sie stellte sich in Position, setzte ihr Duckface auf und hob den Arm. Mit einem leisen Klick-Ton, der altmodisch klang aber aus den winzigen iPhone-Boxen kam, war das Selfie geschossen.

Rasant flogen Jolinas Finger über die Eingabefelder. Innerhalb von Sekunden hatte sie das Bild gepostet, getwittert und per Whatsapp an alle ihre Kontakte geschickt. Sie atmete auf. Diese Wette hatte sie klar gewonnen.

Jolina wollte das Handy wegstecken, als ihr Blick nochmals auf das soeben geschossene Foto fiel. Sie kniff die Augen zusammen. Irgendetwas stimmte nicht. Auf dem Bild war hinter ihr der Grabstein zu sehen. Mit Zeige- und Mittelfinger zoomte sie heran. Ihre Augen weiteten sich entsetzt. „Nein“, stammelte sie.

Das iPhone entglitt ihren Fingern und schlug hart auf den Kies auf. Die Absätze der Manolos brachen ab, als Jolina davonrannte. Vor dem Grab ihrer Mutter lag das iPhone und vibrierte leicht. „It’s hard, it’s hard, it’s hard out here for a bitch it’s hard…“

Nach einer Minute verstummte der Klingelton und im Display erschien Jolinas Facebook-Profil. Der aktuelle Status zeigte sie vor einem Grab. Auf der rechten Seite des Gedenksteines stand: In Erinnerung an Jolina – geliebte Tochter und gute Freundin. Darunter angebracht war das Portraitfoto eines hübschen Mädchens mit blonden Locken. Der Eintrag hatte bereits über 20 Likes.

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Basteln mit Blättern und Stickern

 

Pünktlich zum Herbst  legt der Verlag Beltz & Gelberg den zweiten Grüffelo-Naturführer vor. Übersetzerin des Büchleins von Axel Scheffler und Julia Donaldson ist erneut Fabienne Pfeiffer.

Wie auch schon der erste „Naturführer“ des berühmten Monsters führt auch dieser über 200 Sticker mit, die in den Heftchen und während der „Forschungsaufträge“ zum Einsatz kommen. Hier gilt es zum Beispiel, Herbstboten wie Eicheln, rote Blätter oder Igel zu entdecken. Ganz viele Spielideen gibt es für bunte Blätter: Ob mit den Stickern ein Blätterbaum verziert oder mit echten Blättern richtige Kunst gestaltet wird, bleibt dabei den kleinen Forschern überlassen. Neben originellen Bastelideen und Platz zum Malen und Eintragen gibt es reichlich Infos zu den Bäumen – so zum Beispiel den Grund, warum sie im Herbst ihre Blätter überhaupt verlieren. Weitere Seiten beschäftigen sich mit Beeren, Samen, Nüssen, Pilzen und Insekten. Kleines Manko: Hier wäre es sicher gut gewesen, den Kindern zu erklären, welche Früchte giftig sind und welche nicht. Allerdings steht ganz vorne im Büchlein die Warnung, unbekannte Beeren und Pilze überhaupt nicht zu essen.

Wie schon der erste Naturführer ist auch die Herbstvariante eine schöne Idee für Grüffelo-Fans. Die bekannten Figuren der Geschichte begleiten durch das Kreativbuch, und Sticker finden Kinder immer toll. Eine nette Idee, um kleine Stubenhocker auch bei Herbstwetter ins Freie zu locken.

 

„Der Grüffelo Naturführer Herbst“ ist bei Beltz & Gelberg erschienen.

 

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„Basteln mit Fotos“ von Nadine Jessler

Heutzutage sind Schnappschüsse oder dem Handy schnell gemacht – und versauern dann leider oft auf der Festplatte. Nadine Jessler hat in ihrem Buch „Basteln mit Fotos“ einige kreative Ideen gesammelt, um solche Bilder aus der Versenkung zu holen. Ein paar Vorschläge sind dabei zum Beispiel als individuelle Geschenke geeignet. Zum Beispiel der „Flaschengeist“, bei dem man sich selbst in eine bezaubernde Jeannie verwandeln und auf einfallsreiche Weise Wünsche verschenken kann. Oder Fotos werden zum Lesezeichen, zum Ausstellungsstück oder zum Blumenbild. Die Anregungen können auch genutzt werden, um Fotos in den eigenen Räumen besonders zur Geltung zu bringen, etwa als grüner Schopf im Blumentopf oder als lustiger Hampelmann.

Bei einigen Ideen werden bestehende Fotos verwendet, für andere hat Nadine Jessler konkrete Vorschläge: So entstehen Herz-Bilder oder Schatten-Botschaften, oder beim „Foto-Graffiti“ durch geschickte Platzierung von ausgeschnittenen Portrait-Fotos ganz neue Miniatur-Welten.

Das ungewöhnliche Bastelbuch macht Lust, die Kreationen selbst auszuprobieren und zu verschenken.

„Basteln mit Fotos“ von Nadine Jessler ist im Verlag Coppenrath erschienen.

 

 

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„Nein, tein Heia“ von Stephanie Blake

Simon und sein  kleiner Bruder Franz bauen im Wald eine Hütte. Dummerweise vergisst Franz dort sein Schmusetuch, was ihm aber erst auffällt, als es ans Schlafen gehen kann. „Tein Musetuch? Dann tein Heia!“, brüllt Franz. Und als guter großer Bruder bleibt Simon nur eins: Er muss los und das Schmusetuch holen. Er schnappt sich seinen Umhang und geht in die Nacht hinaus – als Supertopmegahase hat man nämlich vor gar nichts Angst. Auch nicht vor Monstern, die in der Dunkelheit lauern. Aber wenn es die nicht gäbe, hätte Simon seinem kleinen Bruder auch gar nichts zu erzählen, als er zurückkommt.

Nach „Pipikack“, „Ich will Nudeln“, „Simon Superhase“ und „Babyfratz“ liefert Stephanie Blake mit „Nein, tein Heia“ eine neue lustige Simon-Geschichte ab. Diese lebt dieses Mal vor allem von den niedlichen Aussprüchen des „Babyfratz“ Franz – gelungen übersetzt von Tobias Scheffel. Wenn Franz seinem „Musetuch indähüttaä“ nachweint, finden das ältere Geschwisterkinder zum Brüllen komisch – und wollen natürlich genau so tapfer sein wie Simon. Eine schöne Geschichte für große Brüder und Schwestern und alle, die auch öfter mal „tein Heia“ machen wollen.

„Nein, tein Heia“ von Stephanie Blake ist im Moritz-Verlag erschienen.

 

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